Grußwort
des Niedersächsischen Ministerpräsidenten
Christian Wulff
ist eine Aktion, die ich gerne unterstütze.
Auch in diesem Jahr ruft der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. zu seinem Aktionstag auf und schlägt damit eine Brücke zwischen veterinärmedizinischer Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und der Impfung unserer Haustiere in Deutschland.
Wir Haustierhalter sind verantwortlich für die Gesundheit unserer vierbeinigen Freunde. Mit Impfungen leisten wir Vorsorge gegen lebensbedrohliche Infektionskrankheiten. Tierarztpraxen in unserer Nähe helfen uns dabei.
Auch in den Ländern Ostafrikas sorgen sich die Menschen um ihre Tiere, nur sind es dort nicht Hund, Katze und Kaninchen sondern Rind, Ziege und Huhn. Weite Teile der Bevölkerung im Südsudan leben von der Nutztierhaltung. Krankheiten oder sogar der Verlust ihrer Tiere bedrohen ihre Existenz. Vorbeugende Impfungen und rechtzeitige Behandlung können helfen, jedoch gibt es kaum Tierärzte, die diese Arbeit leisten könnten. Umso wichtiger ist der Einsatz von „Tierärzten ohne Grenzen“ e.V.
klärt auf: Tierfreunde lernen die Lebensbedingungen dieser Menschen kennen und werden sensibilisiert für die Notwendigkeit von Projekten zum Aufbau von lokalen veterinärmedizinischen Strukturen. Zugleich erinnert Tierärzte ohne Grenzen e.V. uns Tierhalter daran, die notwendige Impfung unserer Hausgenossen nicht zu vergessen.
Mit einer Impfung am 02. Juni 2005 können wir die Arbeit von Tierärzte ohne Grenzen e.V. unterstützen und auf diese Weise mithelfen, die Existenzgrundlage der Menschen im Südsudan zu sichern.
Der Impftag am 2.Juni 2005 ist eine gute Gelegenheit, unsere Solidarität mit dem entwicklungspolitischen Engagement von „Tierärzte ohne Grenzen“ e. V. zu zeigen.
Mein besonderer Dank gilt den teilnehmenden Tierärztinnen und Tierärzten. Ihr Engagement für diese Aktion ermöglicht es uns allen einen Beitrag zu leisten.
Hannover, im März 2005

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