Impfen für Afrika!
Impftag 2007
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Impftag 2005

Prominente unterstützen: Impfen für einen guten Zweck

Ein kleiner Pieks mit großer Wirkung: Tapfer hielt sich Isa, die dreizehn Wochen alte Weimaraner Hündin, als sie am Donnerstag, dem 02. Juni, ihre zweite Schutzimpfung über sich ergehen ließ. Ihr prominentes Frauchen, Frau Dr. Hilde Moennig, unterstützte mit dieser Impfung ihres Hündes die Aktion „Impfen für Afrika“, die der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. an diesem Tag zum zweiten Mal veranstaltete.

Frau Dr. Moennig mit Isa und Heidi Merk mit Moppel beim Impfen    Frau Heidi Merk und ihr Mischlingsrüde Moppel erschienen ebenfalls pünktlich zum Impf-Termin bei Prof. Dr. Ingo Nolte, Leiter der Klinik für kleine Haustiere der TiHo-Hannover und fachlicher Schirmherr der Aktion „Impfen für Afrika“.Moppel hatte bereits im letzten Jahr an „Impfen für Afrika“ teilgenommen. Obwohl er somit bereits ein alter „Impftags“-Hase ist, war der 7-Jährige froh, als er die Impfung hinter sich hatte, und trottete erleichtert aus dem Behandlungszimmer.
  

Geteiltes Leid ist halbes Leid: Isa (rechts) und Moppel mit ihren Frauchen Dr. Hilde Moennig und Heidi Merk beim Impfen

   Am Impftag spendeten 409 teilnehmende Tierärzte im Bundesgebiet die Hälfte ihrer Impfeinnahmen für Tiergesundheitsprojekte im Südsudan und unterstützen damit u. a. den Bau eines Wasserdamms entlang einer Viehtrieb-Route.

Lebendiges Lernen zum Thema Afrika –

Schulprojekt am Impftag

Aufgeregt hüpft die Klasse 2 D der Grundschule „Am Sandberge“ durchs Klassenzimmer, denn sie fliegt heute nach Afrika. Der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. nimmt die Schüler mit auf eine fiktive Reise, um das Leben der Kinder in Ostafrika zu erkunden. Im Rahmen der Aktion „Impfen für Afrika“ hat der sudanesische Tierarzt Dr. Michael Ben Otto am Donnerstag, dem 02. Juni, zwei Unterrichtsstunden gestaltet. Initiiert wurde das Schulprojekt von der Geschäftsführerin des Vereins, Dr. Dorit Battermann, und Mitgliedern der Regionalgruppe Hannover.

Durch Spielen, Malen und Vergleichen lernen die Kinder, wie sehr das Leben der Menschen in Teilen Afrikas von ihren Tieren abhängt. Zunächst erzählen alle Kinder, welche Haustiere sie haben, wie sie mit ihnen spielen, wie sie sich um sie kümmern. Dabei finden sie heraus, dass Kinder bei uns vor allem Meerschweinchen, Kaninchen und Katzen haben. Umso größer das Erstaunen, als Dr. Michael Ben Otto dann berichtet, dass afrikanische Kinder Ziegen, Hühner und Rinder halten. Aber das „Warum“ wird schnell erklärt. Denn für viele Menschen in Ostafrika sichern Tiere den Lebensunterhalt, und um sie versorgen zu können, müssen schon die Kinder mitarbeiten.

Dennoch bleibt auch in Ostafrika noch Zeit, um zu spielen, wie die bunten Drahtspielzeuge aus Recyclingmaterial und bunten Stoffpuppen zeigen, die Tierärzte ohne Grenzen e.V. mitgebracht hat. Am Ende der Unterrichtsstunden sind sich alle Kinder einig und wollen unbedingt mehr über das Leben in Afrika wissen. Begeistert verabschieden sie sich deshalb von Dr. Michael Ben Otto und seinen Begleitern mit der Frage: Kommt ihr wieder?

Michael Ben Otto zeigt den Kindern wo Südsudan liegt    Spielen mit afrikanischen Spielsachen

Michael Ben Otto und ein Mitglied der Regionalgruppe Hannover zeigen den Kindern die Projektgebiete von Tierärzte ohne Grenzen e.V. in Ostafrika

  

Jeder darf mal ausprobieren, womit die Kinder in Afrika spielen


Bei Fragen zum Impftag 2005 wenden Sie sich bitte an:

Katja Helbig

Telefon: 0511 / 953 79 97
E-Mail:   impftag@togev.org

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