Impftag 2004
„Der Impftag ist eine sehr gute Idee, durch die man mit wenig Mitteln in Afrika enorm viel bewirken kann.“*
*Frau Dr. Margot Käßmann am Impftag, 25. Mai 2004
So oder ähnlich klangen die Reaktionen der Prominenten, die die Aktion von Tierärzte ohne Grenzen e.V. am 25. Mai 2004 in Hannover und Region tatkräftig unterstützten. Ziel dieser bisher einmaligen Aktion war es, Geld für eine gute Sache – für Entwicklungshilfeprojekte in Afrika – zu sammeln. Ziel war aber auch, die Öffentlichkeit auf die Arbeit der gemeinnützigen Organisation Tierärzte ohne Grenzen e.V. aufmerksam zu machen. Und last but not least konnte die Tierärzteschaft nach all den Negativmeldungen in der Presse, wie z.B. den BSE- und Arzneimittelskandalen, endlich mit einem positiv besetzten Thema in den Medien erscheinen.
Impressionen in Bildern
|
 |
|
 |
|
 |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Frau Dr. Moennig mit ihrer Weimaraner Hündin Indra. |
|
Mischlingsrüde Moppel nimmt mit seinem Frauchen Heidi Merk am Impftag teil. |
|
Ministerpräsident Wulff hält Lucky beim Impfen die Pfote. |
|
Der Ablauf der Impfaktion:
Unter der Schirmherrschaft von Herrn Prof. Dr. Ingo Nolte, Leiter der Klinik für kleine Haustiere an der Tierärztlichen Hochschule Hannover, wurden zunächst Tierarztpraxen als Kooperationspartner gesucht. Gefunden wurden exakt 30 tierärztliche Einrichtungen in Hannover und Umgebung, die sich aktiv beteiligen wollten. Eine großartige Resonanz von Seiten der Tierärzte!
Dann ging Tierärzte ohne Grenzen e.V. auf die Suche nach prominenten UnterstützerInnen, um sich der Aufmerksamkeit der Presse und der Medien für die Aktion zu versichern. Auch hier wurde man fündig: Spontan sagten die Bürgermeisterin Dr. Hilde Moennig und die Ex-Justizministerin Heidi Merk zu. Kurz darauf folgten die Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann und der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff mit ihren Zusagen.
Am Impftag – 25. Mai 2004 – ging es dann zur Sache: Dank der Zugkraft der prominenten UnterstützerInnen drängten sich Reporter der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, der Neuen Presse, der BILD, der Nachrichtenagenturen dpa und ddp, von NDR 1, Radio Flora und SAT1, um die Aktion mit Mensch und Hund mediengerecht ins Bild zu rücken. So fanden sich Frau Dr. Moennig mit ihrer Weimaraner Hündin Indra, Frau Merk mit dem Mischlingsrüden Moppel, Frau Dr. Käßmann mit dem Kaninchen Tara und der Ministerpräsident Herr Christian Wulff zum Impfen der Haustiere in tierärztlichen Einrichtungen ein.
Auswertung der Impfaktion:
Wir freuen uns sehr, dass die Aktion am 25. Mai 2004 in Hannover und Region erfolgreich verlaufen ist.
Nachdem die Spenden überwiesen wurden, können wir einen Spendenertrag von 5.000 Euro vermelden. Dies ist angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage ein schöner Erfolg, aber an dieser Stelle sei doch auf eines hingewiesen: Nicht allein die Spendenbeträge machen für uns den Erfolg der Impfaktion aus, sondern auch die großartige Erfahrung, mit Hilfe vieler Partner ein in dieser Form bisher einzigartiges Projekt realisiert zu haben.
Eine Überraschung war für Tierärzte ohne Grenzen e.V. die außerordentlich positive Resonanz der Haustierhalter, die aufgrund der Presse mit unserer Organisation in Verbindung traten. Dies hat uns die Notwendigkeit vor Augen geführt, noch viele andere Möglichkeiten zu erkunden, mit solch einem Vorhaben an die Öffentlichkeit zu gehen.
Genauso überraschend war für unsere Organisation die Reaktion von Tierärzten aus vielen Teilen der Bundesrepublik – hier handelte es sich um nahezu ebenso viele Interessenten wie eigentliche Teilnehmer –, die gern diese Aktion aktiv unterstützt hätten. Solch ein Echo ist für uns eine Ermutigung, mit der Impfkampagne im nächsten Jahr fortzufahren und sie auf andere Ballungsräume im Bundesgebiet auszudehnen.
Lassen Sie uns also mit diesem Ausblick noch einmal allen Beteiligten – den Tierarztpraxen, Unterstützern, Schirmherren, Sponsoren und Freunden – ganz herzlich danken, dass Sie mit Ihrem Einsatz zum erfolgreichen Gelingen der erstmalig durchgeführten Haustier-Impfaktion unter dem Motto „Impfen für Afrika!“ beigetragen haben.
|